Hermann-Hesse-Schule

Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

Praktikumsberichte


Betriebspraktikum als Tischler

Mein Praktikum absolvierte ich vom 05.11. bis 25.11.18 bei der Firma Mesken in Gütersloh. Bei dem Unternehmen, handelt es sich um eine Tischlerei der Meisterinnung, die im Stadtteil Avenwedde - Bahnhof ansässig ist. Beschäftigt hat die Firma Mesken fünf Tischler und einen Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr. Das Unternehmen besteht seit 113 Jahren und wird in dritter Generation durch Herrn Hermann Mesken geführt. Die Firma Mesken stellt normalerweise keine Praktikanten unter 16 Jahren ein; in meinem Fall hat man eine Ausnahme gemacht. Seit 1988 ist die Tischlerei Mesken Mitglied im Gütersloher Klima Tisch und engagiert sich für klimagerechtes und ressourcenschonenden Bauen und Wohnen. 2005 wurde der Betrieb über die Schutzgemeinschaft auch im Netzwerk Zuhause sicher und als Handwerksbetrieb in dem Adressnachweis für Errichter „Mechanischer Sicherungseinrichtungen" des Landeskriminalamtes NRW aufgenommen. Die Arbeitszeiten sind von 07.00 Uhr bis 18.30 Uhr, mit 45 Minuten Pause. Der Hauptaufgabenbereich der Tischler ist die Fertigung von Fenstern mit Holzrahmen, Holztüren für innen und außen, Wand-, Decken- und Heizkörperverkleidungen, Einbauschränke anfertigen, Rolladenkästen und Einbruchschutz an Türen und Fenstern. Meine Praktikumsaufgaben waren das Anreichen von Materialien und Werkzeugen, Übungsmaterial für Übungsaufgaben sägen und schleifen und beim Lackieren von Fenstern helfen. An die großen Maschinen und Werkzeuge durfte ich aufgrund des Jugendschutzes nicht. Mein Ansprechpartner war Herr Holger Wittenburg, er hat mir viel erklärt und gezeigt und mich in den Betrieb eingewiesen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Praktikum viel Spaß gemacht hat, aber ich konnte mich aufgrund des Jugendschutzes nicht so einbringen, wie ich wollte.

Niklas

Mein Praktikum im Katharina-Luther-Haus

Beim Betriebspraktikum im Katharina-Luther-Haus in der Zeit von 5.11. bis 23.11.2018 habe ich den Beruf Fachpraktikerin für personenbezogene Dienstleistungen kennengelernt. Mein Arbeitstag begann immer unterschiedlich. Montags, mittwochs und freitags arbeitete ich von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr. Dienstags und donnerstags arbeitete ich von 15.00 bis 19.00 Uhr. Ich habe verschiedene Aufgaben übernehmen dürfen, wie zum Beispiel: Essen zubereiten, Essen anreichen, die Bewohner zu Veranstaltungen bringen und wieder abzuholen, mich mit den alten Menschen unterhalten. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich mich in den Pausen mit den Kollegen unterhalten konnte und die älteren Leute sich immer gefreut haben, wenn ich mich um sie gekümmert habe. Nicht so gut hat mir gefallen, dass manche alten Leute echt anstrengend waren und ich so viel laufen musste. Insgesamt hat mir das Praktikum aber viel Spaß gemacht.

Lilly

Mein Betriebspraktikum beim Raiffeisen-Landbund

Beim Betriebspraktikum beim Raiffeisen-Landbund in der Zeit vom 05. bis 23.11.2018 habe ich den Beruf  Einzelhandelskaufmann kennengelernt. Mein Arbeitstag begann immer um 09.00 Uhr und endet um 18.00 Uhr. Ich habe verschiedene Aufgaben übernehmen dürfen, wie zum Beispiel: Regale einräumen, Vogelhäuser zusammenbauen.Besonders gut hat mir gefallen mit so vielen Menschen zu reden und ihnen zu helfen. Nicht so gut hat mir gefallen: Die Pausen hätten kürzer sein können. Insgesamt fand ich das Praktikum eine gute Hilfe, um ins Berufsleben eines Einzelhandelskaufmannes reinzuschauen – Danke.

Lukas

Betriebspraktikum beim KFZ-Meisterbetrieb Wiemann

Ich habe im November 2018 ein Praktikum als KFZ-Mechaniker gemacht. Ich finde das Praktikum sehr nützlich. Es ist zwar nicht mein Traumberuf geworden, aber trotzdem habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Ich will an meinen ersten Tag anfangen: Ich musste um 8 Uhr da sein und durfte erst nur zugucken; kurz darauf wurde mir das Gebäude von meinem Chef Herrn Bruno Wiemann gezeigt. Ich habe dann auch fast den ganzen Tag nur den Leuten beim Arbeiten zugesehen. Ich fand es trotzdem sehr interessant. Um 16 Uhr war auch schon Schluss. Die folgenden Tage habe ich dann immer mehr Aufgaben bekommen und durfte so etwas recht einfaches wie Reifen wechseln. Ich fand es gut, dass mir alles gut erklärt wurde und ich immer Sachen nachfragen konnte die mich interessiert haben. Mir sind auch viele Unterschiede aufgefallen zwischen Beruf und Schule. Ich finde den Beruf persönlich besser, da man den aussuchen kann, zudem liegen die Arbeitszeiten meistens so, wie man es angenehm findet.

Mein Praktikum bei Fotografie Mörke

In meinem Praktikum habe ich den Beruf Fotograf kennengelernt. Obwohl es in dem Geschäft auch um Einzelhandelstätigkeiten geht, gibt es dort nur die Ausbildung zum Fotografen. Der Laden war sehr überschaubar. Es gibt dort Kameras, Zubehör für Kameras, Bilderrahmen, Terminals zum Drucken von Bildern und Fotoshootings im Angebot. Jeden Morgen fing die Arbeit um 9 Uhr an und die Aufgaben waren dann die Werbeschilder und ein rollbares Regal mit Bilderrahmen nach draußen zu befördern. Danach wurde noch der Fernseher mit Werbefilmen angemacht und dann konnte der Laden geöffnet werden. Von 13 bis 15 Uhr ist Mittagspause und der Laden hat geschlossen. Feierabend ist um 18.30, dann steht an, die Schilder etc. reinzuholen und den Laden zu schließen. In meinen ersten Tagen habe ich den Kunden oft an den Terminals geholfen, weil es viele ältere Leute gibt, die damit nicht so gut zurechtkommen. Eine weitere Aufgabe war, Passbilder zum Üben zu schneiden, wenn es dann irgendwann später mal ernst wird. Als ich dann immer sicherer in meiner Umgebung wurde, kamen mehr Aufgaben dazu. Ich durfte, wenn Kunden Bilderrahmen kauften und das Bild eingerahmt haben wollten, die Bilder einrahmen. Diese Arbeit wurde immer mit Handschuhen ausgeführt und die Aufgabe bestand darin, das Glas mit Glasreiniger zu putzen und dann alles zusammenzufügen. Anfänglich übersah ich mal ein Staubkorn, aber mit der Zeit wurde das immer besser. Natürlich gab es noch andere Aufgaben, eine davon war es, die an den Terminals bestellten Bilder aus dem Drucker zu holen. Das ist leichter gesagt als getan, weil man sich als erstes auf den PC schalten muss. Danach guckt man, ob das richtige Papier eingesetzt ist, weil es sehr viele verschiedene Formate gibt und matte sowie glänzende Papieroberflächen. Wenn das nicht passte, musste man das Papier austauschen. Das durfte ich natürlich erst später alleine, weil dabei sehr viel schieflaufen kann. Man muss schwere Koffer, wo das Papier drin ist, in die Maschine bzw. Drucker legen. Der Koffer muss gerade auf den Zahnrädern liegen, sonst kann so eine teure Maschine auch mal eben so kaputtgehen. Ich habe dieses irgendwann dann auch alleine machen können und war so selbstständiger. Das ist sehr wichtig, weil die Kollegen wenig Zeit hatten, wegen der Kinder-Fotoshooting-Aktion, die lief. Bei einem Fotoshooting dieser Aktion durfte ich einmal zugucken und es war interessant, wie in einem großen und gut ausgestatteten Studio fotografiert wird. Eine andere Aufgabe war es, zu gucken, welche Ware fehlt und dann diese zu bestellen. Als die Ware dann ankam, war meine Aufgabe diese zu etikettieren und dann einzuräumen. Natürlich ist es selbstverständlich, die Ware, z.B. eine Kamera, schön in der Vitrine aussehen zu lassen. Diese Arbeit hat mir besonders gut gefallen, weil ich die Kameras testen durfte und die Uhrzeit einstellen sollte. Sonstige Aufgaben waren, die Regale zu entstauben, so gut es ging Beratungsgespräche zu führen und Bilder zu zu schneiden, sowohl Passbilder als auch Bilder aus Fotoshootings. Das Praktikum war sehr interessant und ich habe sehr viel an Wissen mitgenommen. 

Mathis

Mein Praktikum im Raiffeisen-Markt

Bei meinem Praktikum im Raiffeisen-Markt habe ich den Beruf des/der Kaufmanns/-frau im Einzelhandel kennen gelernt. Ich war in zwei Filialen - in Versmold und in Borgholzhausen. Das Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war ein gutes Praktikum. Es war körperlich sehr anstrengend, denn ich habe sehr viele 25 kg-Säcke in Kofferräume gehoben. Auch habe ich sehr viele Waren-Etiketten gedruckt. Dagegen war das Heben der 25 kg-Säcke die reinste Entspannung. Während meines Praktikums bin ich an dem Computersystem der Filialen verzweifelt, denn das System war die ganze Zeit überlastet und ich konnte meine Aufgaben nicht immer erfüllen.